Anlaufstellen, wenn du etwas erlebt oder gesehen hast:
Zentrale Anlaufstelle.help
zentrale@anlaufstelle.help
Telefon 0800 5040112
Terminvereinbarung für telefonische Beratung
Montag 16.30 – 17.30 Uhr
Dienstag bis Donnerstag 10.00 – 12.00 Uhr
https://www.anlaufstelle.help/
Beratung für Opfer von sexueller und häuslicher Gewalt – Polizeipräsidium Unterfranken
Frankfurter Str. 79; 97082 Würzburg
Tel.: 0931 / 457-1074
Frau Endrich und Frau Göpfert
ppufr@polizei.bayern.de
oder
Herr Rollmann 06021 / 857-1716
Frau Ackermann 06021 / 857-1719
SEFRA (für Mädchen ab 16 Jahre und Frauen)
Selbsthilfe- und Beratungszentrum für Frauen in Aschaffenburg e.V.
Frohsinnstr. 19; 63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021 / 2 47 28
E-Mail: info@sefraev.de
www.sefraev.de
Wildwasser e.V. (vor allem Landkreis Main-Spessart, aber nach Verfügbarkeit auch alle anderen)
Beratung für Mädchen und junge Frauen
Theresienstr. 6-8; 97070 Würzburg
Tel. 0931 – 13287
E-Mail: info@wildwasserwuerzburg.de
https://www.wildwasserwuerzburg.de (mit Onlineberatung Mittwochs 14-16 Uhr)
Nummer gegen Kummer: Telefon: 116 111 (Elterntelefon: 0800 111 0 550)
Online-Link zur Nummer gegen Kummer
WEISSER RING e. V. (Hilfe für Opfer) Telefon: 116 006
Online-Link zum weissen Ring
Aktiv gegen Missbrauch – Meldestelle der ELKB Telefon: 089 / 559 5335
Mail: ansprechstellesg@elkb.de
Ansprechpartner*innen bei uns in der EJ Untermain für Hilfe bei (sexualisierter) Gewalt (natürlich auch anonym):

Martina Haas (Pfarrerin)
Telefon: 06022 655222
Mail: martinachrista.haas@elkb.de

Silvia Laatz (ehrenamtlich aktiv)
Telefon: 0156 79540707
Mail: silvia.laatz@elkb.de
Du hast etwas erlebt, gesehen oder gehört, dass für dich komisch ist oder sich schlecht anfühlt? Dann kannst du eine Ansprechperson oder auch einen unserer Hauptberuflichen dazu ansprechen.
Sie überlegen mit dir, wie du das Erzählte einordnen kannst und was du tun kannst. Du musst dabei auch nicht sagen, wer du bist.
Die Ansprechpersonen oder Hauptamtlichen sagen dir gleich zu Beginn,das sie das Erzählte aufschreiben müssen (Dokumentation). Und wenn du etwas erzählst, was sehr gefährlich ist (Gefahr für dich oder andere), muss dein Gesprächspartner es der Meldestelle der Kirche oder der Polizei erzählen.
INFORMATIONEN ZU INTERVENTION UND PRÄVENTION im Dekanat Aschaffenburg:
Regeln für den sensiblen Umgang mit Fotos:
- Als Grundlage für die Veröffentlichung von Fotos gilt für uns die Handreichung der EKD „Datenschutz bei der Anfertigung und Veröffentlichung von Fotos“.
- Wir stellen sicher, dass Fotos von Kindern oder Jugendlichen nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten gemacht werden. Für uns ist es genauso selbstverständlich, dass wir Fotos von erwachsenen Personen nur mit deren Zustimmung machen.
- Bei den Absprachen zur Veröffentlichung von Fotos kommunizieren wir klar den Verwendungszweck. Geht es um eine Veröffentlichung von Bildern im Internet und somit einen nicht überschaubaren Adressat*innenkreis, holen wir hierfür eine gesonderte Einwilligung ein.
- Wir verwenden Fotos von Kindern und Jugendlichen nur dann, wenn es sich um Bilder aus Gruppensituationen oder um Gruppenfotos handelt.
- Wir wahren weitest möglich die Anonymität der Teilnehmenden und Ehrenamtlichen auf Fotos und Beiträgen in sozialen Medien, indem wir sie nicht mit Klarnamen untertiteln oder zu persönlichen Profilen verlinken.
- Wir achten darauf, keine Bilder bzw. Beiträge zu veröffentlichen, die Personen bloßstellen.
- Wir ergreifen alle uns zur Verfügung stehenden Mittel, um zu verhindern, dass Fotos von Personen unkontrolliert verbreitet werden.
Auch diese Regeln besprechen wir regelmäßig und anlassbezogen. Die jeweiligen Verantwortlichen unseres Arbeitsbereichs kontrollieren in den eigenen Veröffentlichungen die Einhaltung unserer Regeln.
https://datenschutz.ekd.de/wp-content/uploads/2020/12/Handreichung_Verarbeitung_von_Fotos.pdf
Auf diese Punkte verpflichten sich alle Mitarbeitenden der Evangelischen Jugend Untermain, um die Menschen, die wir begleiten, bestmöglich zu schützen:
Evangelische Jugendarbeit lebt durch Beziehungen von Menschen miteinander und mit Gott. Vertrauen soll tragfähig werden und bleiben. Es darf nicht zum Schaden von Kindern und Jugendlichen ausgenutzt werden.
- Ich verpflichte mich alles zu tun, dass bei uns in der evangelischen Jugendarbeit keine Grenzverletzungen, sexuelle Übergriffe und sexueller Missbrauch möglich werden.
- Ich nehme die individuellen Grenzempfindungen der Mädchen und Jungen, Kinder und Jugendlichen wahr und ernst.
- Ich beziehe gegen sexistisches, diskriminierendes, rassistisches und gewalttätiges verbales und nonverbales Verhalten aktiv Stellung.
- Ich selbst verzichte auf abwertendes Verhalten und achte auch darauf, dass andere in den Gruppen, Angeboten und Aktivitäten sich so verhalten.
- Ich respektiere die Intimsphäre und die persönlichen Grenzen der Scham der Gruppenmitglieder und Teilnehmenden sowie der Mitarbeitenden.
- Ich nehme in meiner Aufgabe als Mitarbeiterin bzw. als Mitarbeiter die sexuelle Dimension von Beziehungen bewusst wahr, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Nähe und Distanz zu gestalten.
- Als Jugendleiterin bzw. Jugendleiter nutze ich meine Rolle nicht für sexuelle Kontakte zu mir anvertrauten jungen Menschen.
- Ich nehme Grenzüberschreitungen durch andere Mitarbeitende und Teilnehmende in den Gruppen, Angeboten und Aktivitäten bewusst wahr und vertusche sie nicht. Ich weiß, dass ich und Betroffene bei konkreten Anlässen kompetente Hilfe bei den beauftragten Vertrauenspersonen in Verbänden und Dekanaten bekommen können.
- Meine Kommunikation ist respektvoll und wertschätzend, sowohl Gespräch als auch die Kommunikation über die sozialen Netzwerke.
- Dieser Verhaltenskodex setzt nur den Grundrahmen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ich verpflichte mich deshalb in meinem Aufgabengebiet verbindliche Verhaltensregeln mit den anderen Mitarbeitenden zu vereinbaren und einzuhalten.

