Ein ganzes Jahr herbeigesehnt wurde es Pfingsten diesen Jahres wieder einmal Zeit für „Das Camp“. Im 7. Jahr gab es nun nicht nur ein Wochenende mit Spiel, Spaß und Zeit fürs Seele-Baumeln-Lassen unter freiem Himmel, sondern für alle, die das wollten, volle 6 Nächte in Folge in Heimbuchenthal auf dem Jugendzeltplatz.

So kam es, dass sich am Freitag die über 50 jungen Erwachsenen unter Sternenhimmel am Lagerfeuer, bei leckeren Nudeln mit Tomatensoße und Eisbrecherspielen erstmals richtig kennenlernten. Neben alt bekannten Camper-Gesichtern fand man dort auch einige Neue, die sich fröhlich in die Gruppe integrierten. Dies war nur der Auftakt für eine Woche mit unterschiedlichstem Programm. Begonnen haben wir den Tag mit einem Gleit-Zeit-Frühstück, jeder eben, wann er aufstehen wollte. In den Vormittagsstunden gab es dann eine kleine Bibelarbeit, 20 Minuten mit Gott. Auch boten Sebi und Thomas fast täglich Workshops zur Persönlichkeitsentfaltung an, zum Beispiel: „Meine Ziele im Leben“, „Wie ich Hürden überwinden kann“, „Was mir Kraft gibt“.

Nach dem wohlverdienten Mittagessen wurde im Lagerrat dann besprochen, was der Tag noch so bereit hält und – vor allem und sehr wichtig – wurde über die weitere Essensplanung abgestimmt. Danach starteten wir, nach einer kleineren oder größeren Mittagspause, in den Nachmittag. Unter anderem wurde gebastelt, was das Zeug hält. Neben Traumfängern und Freundschaftsbändchen, gab es auch Angebote zum Filzen, AirBrush Tattoos und Batiken. Und auch der Sport kam nicht zu kurz. So trafen wir uns zu Ultimate Frisbee mit Knicklichtern im Dunkeln, zu einem Zirkus Workshop und ein kostenloses Workout gab es beim täglichen Holz machen. Kleines Highlight der Woche war die Großspielaktion „Jäger und Sammler“, eine Mischung aus verschiedenen Brettspielklassikern. Übertragen auf echte Menschen als Figuren konnte das Spiel mit viel Aktion, Spaß und Glück gewonnen werden. Abgerundet haben wir den aufregenden Tag mit einem leckeren selbstgekochten Abendessen und anschließendem gemeinsamem Tagesabschluss am Lagerfeuer. Dies ging nicht selten über in ein lautstarkes Singen bis tief in die Nacht. Und dann begann schon der nächste Camptag mit vielen neuen Überraschungen.

Nach 6 Nächten war es nun aber auch für die richtig Abgebrühten Dauercamper vorbei und nach einem schnellen Abbau und einer Abschiedsrunde fuhren alle nicht ohne einen kleinen Wehmutsseufzer zurück nach Hause, in Gedanken bereits beim Packen für „Das Camp“ 2016.

 

-Bericht Laura H.