Kochen? Das kann ja jeder! Das wollten die Teilnehmer des diesjährigen Kochseminars genau wissen.

Doch was muss man eigentlich alles bedenken, wenn man für eine Gruppe mit 42 Leuten kocht? Dieses Wissen erlangten die Jungköche bei den ersten beiden Vortreffen, wo sie alles über Gerichtauswahl, Kalkulation, Einkauf und Planung lernten.

Einkauf, das war dann auch der nächste große Punkt, der in unserem Terminkalender stand. Nach ein paar Stunden in diversen Supermärkten hatten wir all unsere Beute gefangen und waren bereit für das bevorstehende Wochenende.

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Ankommen, ausladen, Küche einräumen und schon stand das erste große Ziel am Horizont: Ein Chilli-Con/Sin-Carne in 2 Stunden zaubern.

Doch bevor es ins große Chaos ging, gab es noch eine kleine “Unterrichtseinheit” zu den Themen Hygiene und dem Umgang mit Messern.

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Trotz des straffen Zeitplans hielten wir alle Pläne ein und servierten pünktlich um 18:15 das erste Essen. Und es hat geschmeckt!

Danach noch schnell die Küche aufgeräumt und dann ist ja auch schon Feierabend…oder? Falsch gehofft, denn da hatten sich die Seminarleiter einen weiteren Clou ausgedacht: Das Brot fürs Frühstück wurde natürlich selbst gebacken und auch einen Nachtisch am späteren Abend sollte es noch geben.

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Wer außerdem gehofft hatte, dass die späte Arbeit das Küchenteam vor dem Frühaufstehen bewahrt, hatte sich getäuscht! Seltsamerweise hatten die Teilnehmer der Jugendleiterausbildung pünktlich um 8 schon wieder Hunger und wollten ein Frühstück. So stand das Küchenteam schon um 7 auf der Matte, um alle Vorbereitungen zu treffen.

Und wie steht’s mit gesund kochen? Das können wir auch! Zum Mittag verwandelten wir Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Lauch und Sellerie zu einer wohlschmeckenden Kartoffelsuppe, die nebenbei noch voll vegetarisch war. Genau das Richtige für die angehenden Jugendleiter nach ihrer Andachtsvorbereitung.

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Um das gelernte Wissen im Bereich Schneidtechniken zu überprüfen und die Technik zu verfeinern, gab es vor dem Zubereiten des Abendessens ein Vorschneiden. Jeder Teilnehmer bekam eine Zwiebel und eine Kartotte und durfte zeigen, was er bereits gelernt hat.

Und was kann man aus Karotten und Zwiebeln machen?… Richtig! Lasagne! Das gab es dann auch als Abendessen. Hackfleischlasagne für die Fleischfresser und Spinatlasagne für die Vegetarier. Und diese Käsekruste… hmmjamjam!

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Da wir sonntags keine Brötchen holen konnten, hatten wir uns dazu entschieden, diese selbst zu backen. Während wir also das Brot fürs Frühstück vorbereiteten, setzten wir noch einen Teig für die Brötchen an, den wir am Morgen nur noch backen mussten.

Das nächste Mittagessen stand uns nun auch noch bevor. Es sollte das erste Gericht werden, bei dem die meiste Verantwortung in den Händen der Teilnehmer/innen lag. Pünktlich um 12:15 waren das asiatische Reisgericht servierbereit und wir positiv von der Umsetzung des bereits Gelernten überrascht.

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Also weiter mit dem Abendessen. Und was gehört zu einem Sonntagabend? Richtig: Braten! Und das haben wir auch umgesetzt. Auch wenn es viel Arbeit und vor allem viel Aufwand in der Planung war, hat es sich gelohnt. Klöße, selbstgemachtes Rotkraut, Blumenkohl und ein Schweinekammbraten mit leckerer Soße.

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Nach einem anstrengenden Tag wurde dann noch schnell der Nachtisch gemacht, Brot für den nächsten Tag gebacken und dann sollte es das erst einmal gewesen sein. Genug geschafft! Zwei Tage stehen nun noch vor uns und wir freuen uns darauf … 🙂

 

 

published by: Tobias Hage & Christian Reinschmidt