DJKo – Dekanatsjugendkonvent

Der Dekanatsjugendkonvent (DJKo) ist das Delegiertentreffen der EJ. Er setzt sich aus je zwei Delegierten der Gemeinde und Verbände zusammen.  Gäste dürfen teilnehmen, sind jedoch nicht stimmberechtigt. Diese treffen sich zweimal im Jahr ein Wochenende in unserm Haus in Michelrieth.Zusammensetzung des DJKo

 

Die Aufgabe des Dekanatsjugendkonventes (DJKo) ist es, Jugendliche aus den verschiedenen Gemeinden zu vernetzen und einen Austausch an kreativen Ideen zu bringen. Darüber hinaus werden in Workshops zu einem zuvor gewählten Thema neue Arbeitsweisen kennengelernt und auch Aktionen vorbereitet. Im Geschäftsordnungsteil werden Mitglieder zu verschiedenen Gremien (LK, DJKa) gewählt, Delegierte für überregionale Versammlungen bestimmt, Arbeitskreise gebildet, Anträge bearbeitet und auch Berichte aus den verschiedenen Gremien vorgetragen.

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Der Leitende Kreis vertritt in der Evang. Jugend die Meinung des Konventes. Er organisiert die Treffen des Konvents und berät den Arbeitskreis Feste. Auch betreut er Aktionen, die vom Konvent ausgehen. 5 Mitglieder bilden dieses Gremium, wobei einer eine vorsitzende Rolle einnimmt.

folie4Der Arbeitskreis Feste ist eine offene Gruppe, die sich auf dem Konvent zusammen findet. Er organisiert und führt die großen Feste in der EJ durch.
Für die Planung dieser Aktionen treffen wir uns regelmäßig zu Sitzungen, diese sind öffentlich und wir laden alle herzlich ein dazuzukommen.
Alle Sitzungen stehen im Terminkalender der EJ.

 

 

 

 

 

Neuigkeiten zum Dekanatsjugendkonvent und seinen Aktionen

Die Farben des Regenbogens - So war der Konvent!


Bilder vom Jahresabschluss 2017


Bilder DJKO - Wissenschaft und Religion


Bericht zum Dekanatsjugendkonvent

Wie redet man respektvoll mit anderen Religionen? Wie hört man ihnen vorurteilsfrei zu und bildet sich erst danach eine Meinung? Wie viele verschiedene Richtungen gibt es innerhalb des christlichen Glaubens?

Diesen und vielen weiteren Fragen sind auf dem letzten Konvent unter dem Titel „Faces of Faith – interkultureller und interreligiöser Dialog“ in vielen verschiedenen Arten und Weisen Jugendliche auf den Grund gegangen. Unter anderem beschäftigten wir uns mit der Begegnung mit anderen Kulturen in einem Planspiel und suchten in einem Workshop den „Superchristen”. Außerdem lernten wir auch die Methode Betzavta, welche zur Vermittlung zwischen Jugendlichen in Israel und Palästina entwickelt wurde, kennen, und luden auch mehrere Vertreter aus anderen christlichen Konfessionen ein. Wir durften uns über einen tieferen Einblick in den Glauben der Baptisten, Altkatholiken und der römisch-katholischen Kirche freuen. Auch die Freie evangelische Gemeinde scheute den Weg nach Michelrieth nicht. Das lauschige Beisammensein kam gleichfalls nicht zu kurz.

Darüber hinaus dürfen wir auch ein neues Kammermitglied, Amelie Wüst aus Schöllkrippen, begrüßen und uns auf ein nächstes Zusammentreffen unter dem Thema „Religion vs. Wissenschaft?!“ freuen. Der nächste Konvent findet vom 29.9 bis zum 1.10.2017 wieder in Michelrieth statt.

Für den LK,

Jenny Büttner


Eindrücke vom Frühjahrskonvent 2017

Hier gibt es ein paar druckfrische Eindrücke von unserem Konvent zum Thema “interkultureller und interreligiöser Dialog”.

 

 

 

#keinMenschistillegal

Die Bildrechte liegen bei der EJ Untermain und den abgebildeten Personen. Eine Weiterverbreitung oder Verarbeitung ist nicht gestattet.


Schutzkonzept der EJ Untermain gegen sexualisierte Gewalt

Seit 15 Jahren existiert das Programm gegen sexuellen Missbrauch und sexualisierte Gewalt der EJ Bayern, die sich als erster Jugendverband in Bayern einen Verhaltenskodex gegeben hat. Im Oktober ist der Kodex nun überarbeitet worden und an die aktuellen Entwicklungen angepasst worden. Für uns ist es selbstverständlich, dass jede/r sich auf diesen Kodex verpflichtet.

Verhaltenskodex für Mitarbeiterinnen und  Mitarbeiter

Evangelische Jugendarbeit lebt durch Beziehungen von Menschen miteinander und mit Gott. Vertrauen soll tragfähig werden und bleiben. Es darf nicht zum Schaden von Kindern und Jugendlichen ausgenutzt werden.

  1. Ich verpflichte mich alles zu tun, dass bei uns in der evangelischen Jugendarbeit keine Grenzverletzungen, sexuelle Übergriffe und sexueller Missbrauch möglich werden.
  2. Ich nehme die individuellen Grenzempfindungen der Mädchen und Jungen, Kinder und Jugendli-chen wahr und ernst.
  3. Ich beziehe gegen sexistisches, diskriminierendes, rassistisches und gewalttätiges verbales und nonverbales Verhalten aktiv Stellung.
  4. Ich selbst verzichte auf abwertendes Verhalten und achte auch darauf, dass andere in den Grup-pen, Angeboten und Aktivitäten sich so verhalten.
  5. Ich respektiere die Intimsphäre und die persönlichen Grenzen der Scham der Gruppenmitglieder und Teilnehmenden sowie der Mitarbeitenden.
  6. Ich nehme in meiner Aufgabe als Mitarbeiterin bzw. als Mitarbeiter die sexuelle Dimension von Beziehungen bewusst wahr, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Nähe und Distanz zu gestalten.
  7. Als Jugendleiterin bzw. Jugendleiter nutze ich meine Rolle nicht für sexuelle Kontakte zu mir an-vertrauten jungen Menschen.
  8. Ich nehme Grenzüberschreitungen durch andere Mitarbeitende und Teilnehmende in den Gruppen, Angeboten und Aktivitäten bewusst wahr und vertusche sie nicht. Ich weiß, dass ich und Be-troffene bei konkreten Anlässen kompetente Hilfe bei den beauftragten Vertrauenspersonen in Verbänden und Dekanaten bekommen können.
  9. Meine Kommunikation ist respektvoll und wertschätzend, sowohl im direkten Gespräch als auch die Kommunikation über die sozialen Netzwerke.
  10. Dieser Verhaltenskodex setzt nur den Grundrahmen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Ich verpflichte mich deshalb in meinem Aufgabengebiet verbindliche Verhaltensregeln mit den anderen Mitarbeitenden zu vereinbaren und einzuhalten.

 

Prävention als Daueraufgabe

Jede/r Jugendleiter/in der EJ hat sich diesem Kodex verpflichtet. Bei unserer Jugendleiterausbildung werden unsere Mitarbeitenden entsprechend geschult und sensibilisiert, um gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt zu handeln. Vor jeder Freizeit sprechen wir über Wachsamkeit und einen sensiblen Umgang mit den Grenzen der Einzelnen Teilnehmenden und Mitarbeitenden. Wir machen ganz klar deutlich, dass wir stets achtsam miteinander umgehen wollen und durch diese Kultur des Hinsehens und Ansprechens zu einem Ort des Respekts für die Grenzen der/des Einzelnen sind. Sexualisierte Gewalt, Grenzverletzungen oder Diskriminierung haben in der EJ keinen Platz.

 

Vertrauenspersonen

In unserem Dekanat sind ein Mann und eine Frau als Vertrauensperson für Betroffene da. Sie helfen weiter und stellen sich auf die Seite der Betroffenen. Mitarbeitende finden bei den Vertrauenspersonen Rat und Hilfe bei Verdachtsfällen. Hier gibt es weitere Informationen zum Aktionsprogramm und den Vertrauenspersonen des Dekanats.


Jahresthema 2016

Das Jahresthema der EJ Untermain für 2016 lautet “Fair essen, fair trinken – vergessen? Augen auf beim Einkauf”. Kurz: es geht um fairen und nachhaltigen Einkauf. Das kann man in vielen Bereichen tun – wir haben uns auf Nahrunsmittel konzentriert. Das hat vor allem damit zu tun, dass uns das am nächsten und alltäglichsten erschien. Zudem ist es gut und sinnvoll zu überlegen, ob wir um Einkaufs-, Zubereitungs- und Essverhalten unserer EJ etwas ändern möchten. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Das werden wir auf dem kommenden Frühjahrskonvent tun.

Bis dahin gibt es noch Infos. Etwa zum Thema saisonaler Einkauf. Die von uns zusammengestellten Infos werden beim Jahresabschluss verteilt und können hier eingesehen werden:

Martin Klein


Kurzbericht aus dem Lk

Um unsere Arbeit offener zu gestalten, werden wir ab sofort zu jeder Sitzung einen kleinen Bericht veröffentlichen.
Am 20.10.2016 trafen wir uns um die Reflexion des letzten Konvents abzuschließen und die am Konvent gestellten Anträge an die richtigen Adressaten weiterzugeben.
Außerdem haben wir mit der Planung des Frühjahrskonventes begonnen und uns bereits Gedanken zum kommenden Thema “Faces of Faith – Interreligiöser und Interkultureller Dialog” gemacht. Der Flyer für den nächsten Konvent wird in den nächsten Wochen versandt.
Des Weiteren haben wir einen neuen Stellvertreter gewählt. Als neue Stellvertreterin wurde Tamara Schneider gewählt.

Für den LK
Philipp Weineck

Unsere nächsten Sitzungen:
10.11.16 Sitzung 15.30
25.11.16 Sitzung Kammernacht
12.1.17 Sitzung 15.30

Da unsere Sitzungen öffentlich sind dürft ihr gerne kommen, wenn ihr Ideen oder Anregungen für unsere Arbeit habt. Z.B. für den nächsten Konvent.

Falls ihr Interesse habt meldet euch einfach unter
konvent@ej-untermain.de


Die EJ-Kleidung! Sofort bestellen!

Es ist soweit! Die EJ-Kleidung kann ab sofort bestellt werden. Gleich hier kannst Du T-Shirts, Jogginghosen (vor allem in Michelrieth gut zu gebrauchen!) und Sweatshirts ordern. Schick Dich – bevor alles weg ist.

Du wolltest Deiner EJ schon immer ganz nah sein? Hautnah?

Nur zu. Die EJ zum Anziehen! Nur diesen Herbst. (Bestellformular s. unten!)

Und damit alle schon einmal wissen, was sie erwartet:

hoodie

 

Bestellt wird hier (hier findest Du auch die Bestellbedingungen):

 

 

Bis bald in der neuen EJ-Kleidung!


Bericht zum Dekanatsjugendkonvent Herbst 2016

Hast du dich auch schon mal gefragt, was wir da eigentlich singen und warum das so ein tolles Gefühl ist? Mit diesen Fragen haben wir uns am Herbstkonvent vom 30.9 – 2.10.2016 beschäftigt. Das Thema lautete Words & Music. Wir haben uns Liedtexte genauer angeschaut und besprochen. Auch dieses Mal war Dekan Rudi Rupp wieder da. Er hat mit uns Taizélieder in verschiedenen Stimmlagen gesungen und dies mit dem Klavier begleitet. Der Referent Addi Manseicher aus Neuendettelsau hat mit uns die Pro und Contras der neuen, aber auch der alten Lieder, sowie die Instrumente in der Kirche erarbeitet und uns Tipps dafür gegeben. Anschließend wurden in den Workshops gesungen, Psalmen ins „neue“ Deutsch zu HipHop Beats gerappt und das Thema “weltliche Musik in Andachten” bearbeitet. Der Tag wurde mit einem Gottesdienst beendet, der von Pfarrerin Barbara Röhm und dem stellvertretenden Dekan Peter Neubert gehalten wurde. Hierbei wurde Barbara Röhm von Diakon Martin Klein als neue Dekanatsjugendpfarrerin eingeführt und gesegnet.
Natürlich gab es auch wieder einen GO-Teil. Es wurden Tamara Schneider in den LK und Bianca Domröse in die DJKammer gewählt. Des Weiteren wurden Bianca Domröse, Kollin Freise, Rebecca Endrich und Hanna Miklo als Delegierte zur KKK gewählt. Wir blicken auf ein tolles Wochenende mit viel Musik und tollen Erlebnissen zurück.
Für den LK,
Christoph Belian


Bilder vom Herbstkonvent 2016


Die neue Konzeption wurde vorgestellt!

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Die neue Konzeption der EJ Untermain ist fertig.

Sie greift Altbewährtes auf, setzt neue Akzente und definiert die Entwicklungsaufgaben für die Zukunft der Evangelischen Jugendarbeit am bayerischen Untermain.

 

Vorstellung in Aschaffenburg und Miltenberg

 

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Am 9.3. in Aschaffenburg und am 10.3. in Kleinheubach wurde die neue Konzeption der EJ vorgestellt. Mit ihr wird die EJ die nächsten fünf Jahre täglich arbeiten und sich weiter entwickeln. Viele Menschen haben bei der Erstellung mitgedacht und -geholfen, damit wir für die nächsten fünf Jahre einen guten Kompass für den EJ-Alltag haben.

 

Neben Jugendlichen aus Dekanatsjugendkonvent, Leitenden Kreis und Dekan und VorsitzDekanatsjugendkammer waren auch die designierte Jugendpfarrerin Barbara Röhm (Eschau) und Dekan Rudi Rupp anwesend, um die Jugendarbeit zu begleiten. Dekan Rupp lud prompt die Vorsitzenden Christian Reinschmidt (DJKa) und Sabine Wendler (LK, DJKo) auf die Dekanatssynode ein, um von der vielfältigen Jugendarbeit zu berichten. Wie sehr Dekan Rupp die Jugendarbeit am Herzen liegt, zeigte er bereits im Februar am Jugendkonvent als er einen modernen Jugend-Abendmahlsgottesdienst für die über 60 Jugendvertreter_innen aus den Kirchengemeinden feierte.

Die Konzeption liefert wichtige Handlungsimpulse

Konzeptionsvorstellung-012Bei den Vorstellungstreffen haben wir die Entwicklungsaufgaben der nächsten Jahre in den Blick genommen (z.B. Angebote nach dem Teamerkurs finden) und uns konkrete Möglichkeiten der Umsetzung überlegt. Denn soviel ist klar: Die Konzeption ist kein staubiges Papier für die Schreibtischschublade, sondern ein lebendiges Dokument, das Schwung in die EJ bringt.

Die aktualisierte Konzeption könnt Ihr hier einsehen:


Außerdem gibt es dazu einen Anhang, den wir hier zur Verfügung stellen:

 

Mehr Informationen liefert Euch gerne die Dekanatsjugendkammer oder die Geschäftsstelle der EJ.

Bericht von Sebastian Heilmann


Bilder vom Frühjahrskonvent 2016


Weihnachten mit dem LK und AK

Wo Weihnachten ist, steht auch wie diese Jahr wieder der EJ Jahresabschluss auf dem Programm, um sich bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern zu bedanken. Dazu luden wir am 12.12.2015 alle zur ,, EJ Prom Night” ein. Mit mit einem Sektempfang und rotem Teppich samt Paparazzi wurde dieser Abend eingeleitet und nach einem leckeren Essen und einer kleinen Ansprache ging es dann über zum Tanzen, Pokern, Gesprächen und natürlich ein paar Runden Werwolf. Auch dieses Jahr gab es ein EJ Quiz mit 6 super Preisen. Abgerundet wurde der Abend durch eine kleine Andacht in der anliegenden Kirche. Wer danach noch nicht schlafen wollte, für den war das Casino oder die Tanzfläche noch bis spät in die Nacht geöffnet. Neben Tanz und Poker gab es viele Gespräche und Spiele. Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück und dem Aufräumen, gab es einen von Teilnehmern mitgestalteten Gottesdienst, der die Prom Night beendete.

Nochmal vielen Dank an euch alle! Es war ein ,,super geil”er Abend und ein unfassbar schönes EJ Jahr, zu dem ihr alle etwas beigetragen habt und das ohne euch nicht möglich gewesen wäre.

Wir wünschen euch ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Euer Leitender Kreis & Arbeits Kreis “Feste Feiern”

P.S Wenn ihr eure Fotos vom roten Teppich haben möchtet, dann schreibt einfach an :konvent@ej-untermain.de und wir senden sie euch zu.

 

 


Termin des EJ Jahresabschluss zum Vormerken

Du bist mindestens 14 Jahre alt? Dann nimm ein paar Freunde mit und komm vorbei – denn wir
wollen DANKE sagen!
DANKE für das vergangene Jahr voller cooler Aktionen, vielen großartigen Veranstaltungen und vor allem viel Spaß. Ohne euch EJ-lerinnen und EJ-ler, ohne genau DICH, wäre das nicht möglich gewesen. Deswegen komm‘ zu gutem Essen, Musik, ins Casino, zum Tanzen und zu vielem mehr: komm‘ zur EJ-PROM NIGHT – denn ihr seid unsere Promis!
Wann? Samstag, den 12.12.2015 ab 1800 bis Sonntag, den 13.12.2015 1200
Wo? Gemeindehaus St. Markus
Markusstraße 3
63825 Schöllkrippen

 


Bericht vom Herbst DJKonvent in Buchen

Nachdem alle im etwas abgelegenen Hollerhaus in Buchen angekommen waren, konnte der Konvent am Freitag, den 25.09.2015 losgehen. Nach dem Abendessen und kurzem Kennenlernen ging’s dann gleich mit dem ersten Workshop “Das gewinnende Gespräch” los. Wir bekamen Methoden und Tipps an die Hand, um erfolgreich Menschen von unseren Aktionen überzeugen zu können.

_DSC0183Das Thema des Wochenendes waren Medien. Deswegen gab es den ganzen Samstag Workshops, die sich damit beschäftigen Medien in der Jugendarbeit zielgerichtet einzusetzen. Praxisnah konnten die Teilnehmer lernen und üben, wie man einen Flyer gestaltet, Bilder in verschiedenen Formen, wie z.B. als Diashow oder Film, präsentiert und wie man soziale Netzwerke sinnvoll einsetzt, um zu werben. Am Sonntag gab es dann noch einen kleinen Geschäftsteil, wo unter anderem ein Mitglied der Kammer nachgewählt wurde und Anträge diskutiert wurden. Aber auch der Spaß durfte, vor allem am Abend beim spielen, unterhalten und zusammen sitzen, natürlich nicht fehlen. Insgesamt waren diese 3 Tage sehr gelungen und interessant. Wir freuen uns schon auf den nächsten DJKo vom 26.-28.02.2016 in Michelrieth mit dem Thema “fair essen, fair trinken nicht vergessen; Augen auf beim Einkauf”.

Und hier gehts zu den Bildern:

 


Einladung zum Sommerfest


„Dinge für die es sich lohnt...“

470 Jugendliche der Evangelischen Jugend in Bayern setzen sich mit dem Thema Widerstand im Dritten Reich und heute auseinander

 

„Es gibt doch nun einmal Dinge, für die es sich lohnt, kompromisslos einzustehen. Und mir scheint, der Friede und die soziale Gerechtigkeit, oder eigentlich Christus sei so etwas.“ Ein Satz, der von heute sein könnte. Geschrieben wurde er aber 1935 von Dietrich Bonhoeffer. Zehn Jahre später wird er mit anderen Widerstandskämpfern im KZ Flossenbürg zum Tode verurteilt und hingerichtet.

Am 9. April 2015 jährte sich dieser Todestag zum 70. Mal.

 

Aus diesem Anlass erinnerte die Evangelische Jugend in Bayern mit einer Jugendbegegnung vom 8. bis 11. April 2015 an die Widerstandsbewegung im Dritten Reich. 470 Jugendliche, zu denen Konfirmandengruppen aus ganz Bayern, Schulklassen, Haupt und Ehrenamtliche, aber auch Teilnehmer aus Israel und Belgien zählen, haben sich zu dieser 4-tägigen Veranstaltung in Flossenbürg zusammengefunden. Die Jugendbegegnung fand auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers statt.

 

Durch die hohe Teilnehmerzahl gab es Unterbringungen in Schulen und Turnhallen in Flossenbürg und Floß. Für die Mahlzeiten und Begegnungen wurde ein großes Versorgungszelt aufgestellt. Zudem gab es ein Zirkuszelt und allgemein verteilten sich die verschiedenen Plenen und Workshops im ganzen Ort Flossenbürg.

 

Neben dem Gedenken an Widerstandsbewegungen im Dritten Reich wurden viele Workshops und Diskussionen angeboten, die die Thematik der NS Zeit und die heutigen Auswirkungen in Betracht nahmen. Auch Religiöse Themen, wie z. B. “beten oder Treten – wie viel Gewalt braucht der Frieden?”, waren Bestandteile von Workshops. Es wurde eine Vielfalt an Referenten eingeladen, worunter Zeitzeugen, ein ehemaliger Neonazi, Flüchtlinge, Theologen und viele weitere zählten.

 

Am Mittwoch den 9. April startete die Veranstaltung. Durch die Nacht verteilt konnte man an Workshops teilnehmen, bis schließlich zur Todesstunde Bonhoeffers zur Andacht eingeladen wurde. Um 05:30 Uhr hielten Mitarbeitende der Evang. Jugend Weiden zum Gedenken an Dietrich Bonhoeffer und andere Widerstandskämpfer eine Andacht im Arresthof der Gedenkstätte Flossenbürg.

 

Der nächste Tag begann um 12 Uhr mit Brunchen. Auf den Tag verteilt wurden Workshops zur Thematik Rechtsextremismus, Ausgrenzung verhindern und natürlich Dietrich Bonhoeffer angeboten. Aber auch Themen wie „Darf ein Diktator getötet werden“ oder spirituelle Workshops wurden angeboten. Es war alles vertreten: politische, sowie christliche Themen wurden besprochen.

 

Am Freitag ging es weiter mit interessanten Plenen und Workshops. Beispielsweise die Gesprächsrunde „Ene mene muh und raus bist du – Flüchtlinge unter uns“. Es wurden kurzfristig zwei syrische Flüchtlinge eingeladen, die dann vor allem die derzeitige Kriegssituation in ihrem Heimatland sehr eindrucksvoll und anhand von grausamen Privatbildern erklärten.

 

Ein Plenum war „The world has not learned the lesson…“. Hierbei handelte es sich um ein Zeitzeugengespräch mit Jack Terry. Er lieferte zahlreiche Einblicke in die Grausamkeit und Unmenschlichkeit des damaligen Systems. Er hat dort den Glauben und die Verbindung zu Gott verloren. Der Titel des Plenums trägt seine Aussage, dass die Welt die Lektion nicht verstanden hat und nichts aus den Taten der damaligen Zeit und seinen Erfahrungen gelernt hat. Dass es noch heute taten wie damals gibt wenn auch in einem kleineren Maßstab. Hierzu zählen Schauorte wie Kambodscha, Serbien, aber auch der IS der Völkermorde durchführt. Sich das bewusst zu machen und sich einzugestehen, dass es sehr wohl möglich ist, dass sich Geschichte wiederholt, ist erschreckend. Jack Terry erwähnte jedoch auch, dass wir die Zukunft sind und dass wir es in der Hand haben, dass so etwas nie wieder passiert. Es war nicht einfach für ihn über diese Dinge, diese Zeit zu sprechen, doch er tat es trotzdem. Denn er möchte nicht, dass diese Zeit der Unterdrückung, des Terrors, des Mordens in Vergessenheit gerät.

Weitere Arbeitsgruppen fanden an diesem Tag statt. Beispielsweise die Gesprächsrunde „Mein Leben im braunen Sumpf der Neonaziszene“ mit einem ehemaligen Neonazi (Manuel Bauer), der seine Geschichte erzählte: wie nach der Wende die Neonaziszene immer größer wurde und wie stark diese Ideologie Gefühle und Mitgefühl unterdrückt.

 

Die Jugendbegegnung wurde Freitagabend auch zur Preisverleihung für die Aktion „Kulturdinge“ genutzt. Die eingereichten Projekte hatten Themen wie Dietrich Bonhoeffer oder Vorurteile und Toleranz.

 

Am Samstag ging die Jugendbegegnung zu ende. Doch bevor sich ca. 470 Jugendliche verabschiedeten, gab es erneut zwei Plenen. Zum einen „Nie wieder. Aber wie?“ und zum anderen „Unterwegs in der Welt“. „Egal was passiert Religion und der Glaube an Gott verbindet Menschen trotz trauriger Vergangenheit“, sagt Ulrich Duchrow bei dem Plenum „Unterwegs in der Welt“.

 

Darauf folgte der Gottesdienst „Dinge, für die es sich lohnt…“, der von Mitarbeitenden der EJ Oberfranken gestaltet wurde.

 

In Gesprächen mit Theologen, Journalisten, einem ehemaligen Neonazi und Zeitzeugen wurde rund um den Nationalsozialismus von damals und heute, Ausgrenzung und Rassismus, Erinnern und Vergessen gesprochen. Wichtig ist, dass wir unsere Geschichte kennen, denn „egal wo man auf der Welt ist, jeder kennt die Geschichte Deutschlands. Aber immer aus anderen Perspektiven und jeder bekommt sie anders erzählt. Mal besser oder schlechter“, sagt Susanne Schlicht.

 

Über diese vier Tage ist dem ein oder anderen bewusst geworden wofür man kompromisslos einstehen kann und sollte. Dinge für die es sich lohnt bedingungslos einzustehen, sind für viele definitiv Toleranz, Meinungsfreiheit, Gerechtigkeit, Frieden, Demokratie, Nächstenliebe, Hilfeleistung, Freunde und Familie und noch so viele andere Dinge.

 

Dafür stand und steht die Aktion „Dinge für die es sich lohnt“ der Evangelischen Jugend Bayern und man kann hinzufügen „Verhindern geschieht nicht durch Vergessen“, denn durch das Vergessen und Ignorieren der Taten könnten sie wieder geschehen.

 

Bericht: Vivian Subtil (Vorsitzende des Leitenden Kreises)

 


Bericht zum DJKo 2015

Und wieder einmal fand der jährliche Dekanatsjugendkonvent in Michelrieth statt. Viele jugendliche Vertreter der Kirchengemeinden im Dekanant, genauso wie interessierte Gäste haben sich auf den Weg gemacht und sich von 6.-8. März getroffen. Dieses Jahr fand der DJKo zum Thema „Sucht-Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht“ statt.
Um in das Thema einzusteigen, gab es mehrere kleine Spielchen mit Promillebrillen. Da kam es schon einmal vor, dass Menschen beim Parcours die Treppe verfehlt haben oder andere beim Joghurtfüttern den Mund nicht trafen. Auch konnten wir bei verschiedenen Selbsttests unser eigenes Verhalten reflektieren, z.B. im Umgang mit Alkohol und Nikotin, aber auch unsere Mediennutzung und unser Ess- und Kaufverhalten. Das Ganze wurde auch durch Referenten unterstützt, die uns unter anderem über Medien-und Drogensucht informierten. Hierbei begannen wohl viele, über sich selbst in diesem Bereich nachzudenken.
Außerdem entstanden interessante Diskussionen und Ansätze, wie wir in der EJ gegen Sucht vorgehen können. Denn auch in der Jugendarbeit spielt dieses Thema eine Rolle, schließlich kennt wahrscheinlich jeder von uns diejenigen, die mit Alkohol nicht verantwortungsbewusst umgehen (können) oder bei Veranstaltungen gerne nur mit ihrem Handy dasitzen. Dagegen wollen wir mit besseren und interessanteren Aktionen wirken, um die Menschen dafür zu begeistern, in der Gruppe Spaß zu haben und etwas zu erleben, anstatt zu chatten. Zum Thema gab es natürlich auch verschiedene Workshops, die darauf hinzielten Jugendlichen durch „Erlebnis Gruppenspiel – Stark durch Gemeinschaft“ , “ „Body Talk – Stark durch Aufklärung“ oder
„Ich-Stärke – Stark durch Selbstwertgefühl“
bessere Alternativen zu bieten und das eigene Selbstwertgefühl aufzubessern, um gar nicht erst in eine Sucht zu geraten.
Am Samstagabend kamen dann als Abschluss des thematischen Teils die „Anonymen Alkoholiker“, die uns alle mit ihren berührenden, ehrlichen und persönlichen Geschichten mitnahmen. Sie halfen uns auch, Sucht aus einer anderen Perspektive zu sehen, da wir nun erstmals von Menschen Infos bekamen, die wirklich betroffen waren. Das wichtigste, sowie vielleicht auch erschreckendste, dabei war wohl, dass (Alkohol-)Sucht wirklich jeden, unabhängig von sozialem Umfeld oder Stand in der Gesellschaft, treffen kann.
Der zweite wichtige Teil des Konvents ist der Geschäftsordnungsteil. Es wurde der Antrag auf einen zweiten Konvent im Herbst angenommen. Ein Termin hierfür wird noch bekannt gegeben. Dieser DJKo wird mit dem Thema „Media for Dummies“ stattfinden und für den DJKo im Frühling 2016 wurde das Thema „Fair essen, fair trinken – vergessen? Augen auf beim Einkauf!“ angenommen. Um den LK, der ja jetzt zwei Konvente planen wird, zu entlasten, wurde aus Freiwilligen ein Arbeitskreis gebildet, der sich um das Sommerfest und den Jahresabschluss kümmert. Ansonsten wurden noch Delegierte für die Kirchenkreiskonferenz (Ute Fricke, Dennis Stephan) und den Landesjugendkonvent (Jenny Balke, Jan Balke) bestimmt, der LK neu gewählt (Vivian Subtil, Sabine Wendler, Katrin Hippler, Bianca Domröse, Lars Henkel), und ebenso ein Mitglied der Kammer nachgewählt (Fabian Leipnitz).
Aber natürlich durfte neben diesem ernsten Thema auch der Spaß, z.B. nachts im Keller, schöne Andachten und gutes Essen nicht fehlen.
Insgesamt hatten wir wieder ein schönes, aber auch informatives Wochenende und sind nun alle ein Stück schlauer. 

Der LK


Bilder vom DJKo 2015


Frühjahrsputz im Kopf: Bildungsangebote

Im Frühjahr nicht die Natur wieder durch und auch in unseren Köpfen soll sich einiges tun. Mach mit beim Frühjahrsputz im Kopf. Die Gedanken abstauben, wieder für einen klaren Blick sorgen und aktuellen Themen lauschen.

Beim Dekanatsjugendkonvent (6.-8. März 2015 ) – Thema “Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht” – nutzen 50 Ehrenamtliche aus allen Gemeinden die Vollversammlung, um über aktuelle Geschehen in der Jugendarbeit auf dem Laufenden zu bleiben. Es geht auch um die Wirkweisen von Suchtverhalten im Allgemeinen und was wir ganz praktisch in der EJ dagegen tun können. Handsucht, Beautysucht und Shoppingsucht werden genauso thematisiert wie Alkohol und Drogensucht.

Bei der Kirchenkreiskonferenz dreht sich alles um das Thema “Herzlich Willkommen – Wie wir als EJ mit Flüchtlingen in Deutschland umgehen können” (Michelrieth – 20.-22. März 2015). Die Brisanz dieser Gesellschaftlichen Herausforderung zeigt sich in den aktuellen Debatten um Pegida besonders deutlich. Es gibt Infos, Begegnung und natürlich gute Gespräche. Wir überlegen auch, wie wir uns als Christen dazu positionieren und was wir tun können..

Zur Auffrischung im Kopf: Erste Hilfe Kurs für Jugendleiter 25. April 2015- Pflicht für die JuLeiCa und zur Verlängerung der JuLeiCa alle 3 Jahre.

Außerdem gibt es ja noch die große Jugendbegegnung “Dinge für die es sich lohnt kompromisslos einzustehen” in der KZ Gedenkstätte Flossenbürg – dafür ist die Anmeldefrist allerdings leider schon vorbei. Wir werden Euch aber natürlich hier berichten, wie es war.

Mach mit beim Frühjahrsputz im Kopf!


EJ Weihnachtsgala 2014 - So war's!

 

Die EJ sagte auch dieses Jahr „Danke!“ an alle Mitarbeiter, Freunde und Interessierte der EJ. Dieses Jahr hielten wir es festlich und luden am 13.12.14 zur „EJ Weihnachtsgala“ in Goldbach ein. Mit festlich gedeckten Tischen, einem leckeren Menu, Cocktails, Abendkleidung und einem Casino. Zudem wurde sich der Abend mit Tanzen, Roulette und Poker, einem EJ Quiz und ‘Bäschen’ vertrieben. Nach vielen Gesprächen, dem guten Essen, einigen Tassen (Kinder-)Punsch und einer Andacht in der anliegenden Kirche wurde es ruhiger. Trotzdem wurde der Abend mit einer großen Runde Werwolf weitergeführt. Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück, dem Aufräumen und anschließendem Gottesdienstbesuch wurde unsere diesjährige Weihnachtsgala beendet.

Nochmal vielen Dank an alle! Es war ein toller Abend und ein geniales EJ Jahr, dass ohne Euch nicht möglich gewesen wäre.

Wir wünschen allen ein wundervolles Weihnachtsfest und natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Eure LK

 

P.S. Wir finden es super, dass ihr alle so chic angezogen wart. Von der guten Stimmung der über 70 Gäste zeigen wir hier etwas:


Film: Bonhoeffer - Dinge, für die es sich lohnt

Einladung zum Bonhoeffer-Event: Film: Bonhoeffer - die letzte Stufe.


Herzliche Einladung zum EJ Sommerfest

 

Hippie für eine Nacht!

Herzliche Einladung zum diesjährigen EJ Sommerfest! Ihr seid mindestens 14 Jahre alt und liebt coole Aktionen? Dann schnappt euch ein paar Freunde und kommt vorbei! Wir grillen zusammen, es gibt ein cooles Programm und das Wichtigste: GANZ VIEL SPAß!!!

Wann?    Samstag, den 26.07.2014 ab 17:00h bis Sonntag, den 27.07.2014 bis 10:00h

Wo?        Gemeindehaus Eschau

Das müsst ihr mitbringen:

Grillfleisch, die Anmeldung (wenn ihr unter 18 seid und übernachten wollt), Badesachen, Schlafsachen (Schlafsack, Isomatte, Kissen, usw.) und natürlich GUTE LAUNE :).  Außerdem würden wir uns sehr freuen, wenn manche von Euch einen Salat mitbringen könnten.

Brot, Nachspeisen und Frühstück, sowie alkoholfreie Getränke werden von uns gestellt, alkoholische Getränke gibt es zu kaufen. Eine Hippie-Verkleidung ist auch gern gesehen 🙂

 

Hier gibt es die Anmeldung und alle Infos

 

Wir freuen uns auf euch!

Eure LK

(Anke, Sabine, Vivi, Sonya, Pauline)

Sommerfest Plakat zum Aufhängen

EJ Sommerfest sponsored by Dekanatsjugendkammer

 


Klausurwochenende des LK in Boxbrunn

Am Freitag dem 09.05.2014 trafen sich alle LK-Mitglieder und ein Teil der Kammer in Boxbrunn zum sogenannten Klausurwochenende. Angefangen mit dem Abendessen und wildem Unterhalten ging es am Freitagabend dann noch konzentriert ans Arbeiten. Die Kammer verzog sich in ihr Kämmerchen und die LK* (Der LK ist dieses Jahr weiblich!) besprach die ersten Tagesordnungspunkte.

 

Aktuell stand der Rückblick zur Osteraktion an. Der vergangene Konvent beschloss im Rahmen einer Osteraktion bunte Eier mit Aufklebern, die den Slogan „Bunt statt Braun“ trugen, in den Gemeinden mit dem Gedanken an Rechtsextremismus publik zumachen. Die Gemeinden Christuskirche und St. Paulus haben mit den Kindern im Kindergottesdienst Eier bemalt und beklebt und sie anschließend an die Gemeindemitglieder verteilt. Zudem verteilten die Jugendlichen in den Gemeinden Schöllkrippen, Kahl und Alzenau bunte Eier und in der Gemeinde Klingenberg und Erlenbach wurde der Ostergottesdienst unter das Thema „Die Welt ist bunt, Gott sei Dank! – Rechtsextremismus zerstört!“ gestellt. Auch in Miltenberg und Obernburg brachte das Thema über Ostern einiges an Gesprächsstoff. Und das sind nur wenige Beispiele von der sogenannten Osteraktion, die im ganzen Dekanat Anklang gefunden hat. Uns, die LK hat das sehr gefreut und begeistert.

 

Allerdings, dass nicht bis spät in die Nacht getrennt Dinge besprochen wurden, versammelten sich die Kammer und die LK, um den ersten gemeinsamen Abend in Boxbrunn gemütlich ausklingen zulassen. Mit Themen, wie Zuständigkeitsbereich von Kammer und LK, finanzieller Unterstützung oder Bekanntgabe der geplanten Aktionen über das Jahr, ging es am Samstag in einer gemeinsamen Tagung weiter. Nach einer Kaffee-Kuchen-Tee-Pause zogen sich die Gremien wieder einzeln zurück. Am übriggebliebenen Samstagnachmittag brainstormte die LK dann über das kommende EJ Sommerfest. Am Sonntagmorgen ging dann alles recht schnell: aufstehen, frühstücken, aufräumen, heimfahren. Das Wochenende diente dem Zusammenschluss innerhalb von Kammer und LK, sowie auch zwischen Kammer und LK. Und natürlich auch zur Planung des folgenden Jahres. Viel Spaß und Unterhaltung durften selbstverständlich auch nicht fehlen. Im Großen und Ganzen kann man sagen, das Wochenende war ein voller Erfolg.

Die LK freut sich schon riesig auf das angelaufene Jahr, ist gespannt auf die vielen fantastischen Menschen die ihr begegnen werden und und und…

Euer L(eitender) K(reis)

Anke Müller (Vorsitzende), Vivian Subtil (2.Vorsitzende), Pauline Becker, Sonya Höhne, Sabine Wendler

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Außerdem möchten wir euch mit dem Zitate-BestOF des Wochenendes einen kleinen Einblick in die Zusammenarbeit vom LK geben:

FiFi:   „Diskrimidingsbums“

Sebi: „4 Kilo Chips und Süßkram, 1,5 Stunden Sitzung… Und es ist alles weg?! Ihr macht mich fertig.“

Pauline: „Vielleicht stinkt FiFi nur wenn sie nass ist?“ (FiFi klingt wie ein Hundename)

Anke: „Schafkopf und Schach ist doch fast das gleiche. Es fängt beides mit ‘Sch’ an.“

Pauline: „Verdauungsspielplatz“

FiFi: „Ich hab’ aber sonst keine Körperteile.“

Pauline: „FiFi ist so süß, die hat sogar eine Fee im Blinddarm.“

 


Der LK färbt Eier und wird dabei interviewt: Bunt statt Braun!

Auf dem vergangenen Dekanatsjugendkonvent wurde viel beschlossen, gedacht und getagt. Inhaltlich haben wir uns mit dem Thema: „Die Welt ist bunt, Gott sei Dank! – Rechtsextremismus zerstört!“ auseinandergesetzt. Heißt das also, um mal bei dem Beispiel der Ostereier zu bleiben, dass Menschen, die sich rechtsextremen Strömungen anschließen, gegen bunte und braune Ostereier sind und nur weiße haben wollen? Gefällt uns gar nicht – denn Rassismus spaltet die Gesellschaft. Es gibt keine minderwertigen Menschen. Das können wir aus unserem menschlichen und christlichen Verständnis nur ablehnen.

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Unter anderem kam so beim Kreativworkshop der Slogan “Bunt statt Braun” und die Umsetzung im Rahmen einer Osteraktion in Kombination mit bunten Ostereiern zustande. Die Vorbereitungen für die Aktionen in den Gemeinden selbst sind schon in vollem Gange, doch auch der LK selbst legte am vergangenen Donnerstag Hand an und färbte Eier.

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Wieso das? Weil das MainEcho ins Haus kam. Denn die Osteraktion wurde sollte zwar hauptsächlich in die Kirchengemeinden getragen werden, aber auch vor allem in die Köpfe der Menschen – was wäre dafür besser geeignet, als die regionale Tageszeitung! Nachdem wir also einige Eier bemalt, gefärbt und dekoriert hatten, setzten wir uns über eine Stunde mit Moni Münch vom MainEcho zusammen und redeten ein wenig über den LK, den Dekanatsjugendkonvent und was das jeweils überhaupt ist, vor allem aber über unsere Gedanken zur Aktion, zum Motto, zu extremistischen Strömungen im Allgemeinen wie auch Speziellen.

Wieso zum Beispiel schließt sich ein Mensch überhaupt solchen Extremistischen Strömungen an?
Aus rein menschlichen Bedürfnissen. Nicht, weil er von Natur aus, böse, gewalttätig, rassistisch ist. Sondern weil sich solche Menschen in der Regel nicht von der Kerngesellschaft angenommen fühlen. Weil sie in ihrem privaten Umfeld vielleicht selbst Gewalt und autoritäre, verletzende Machtstrukturen erfahren haben, weil sie in solchen Randgruppen Anerkennung bekommen, ohne eine große Gegenleistung erbringen zu müssen.
Oft bieten ihnen diese Gruppen das, was sie sonst nicht finden oder ihnen sogar verwehrt wird: Sicherheit, eine klare Identität, Bestätigung und einen klaren Feind, der an all ihrem manchmal so unerklärlichen Leid Schuld ist.
Und irgendwie ist es auch verständlich: Menschen sind so unterschiedlich und wenn man sich mit jedem Einzelnen auseinandersetzen muss, ist das wirklich anstrengend. Es ist viel einfacher, sie durch Kategorien einfach über einen Kamm zu scheren. Allerdings ist das ins Extrem getrieben der Anfang von jedem ernsthaften Konflikt.

Wir haben auch festgestellt, dass die Konsequenz daraus nicht sein kann, diese Menschen ausschließlich über ihre Gesinnung zu definieren und sie dann noch weiter auszuschließen. Nein, wir wollen keine hohen Mauern bauen. Das kann aber nur gelingen, wenn wir immer wieder Hände ausstrecken und zeigen, wie schön Gottes Welt und die Menschheit in ihrer Vielfalt sind. Wir rufen alle auf bunt zu sein und einander zu begegnen, so schwer es auch sein mag.

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Bunt statt Braun also – wir wollen dass dieses Motto in die Kirchengemeinden und die Welt hinaus getragen wird. Die JugendleiterInnen in den Gemeinden zum Beispiel färben und bemalen Ostereier zusammen mit den Kinder-, Konfirmanden oder Jugendgruppen in der Region. Das ist der Impuls, um ganz einfach über dieses Thema ins Gespräch zu kommen. Zum Schluss kommt noch ein kleiner Aufkleber auf die Eier: „bunt statt braun“. So hoffen wir am Osterfrühstück auch bei unseren erwachsenen Gemeindegliedern das Thema ins Gespräch zu bringen und deutlich zu machen, dass wir als Christen hier besonders gefragt sind.

Wenn Ihr nun an Ostern am Tisch mit der Familie sitzt, laden wir euch ein, sich am Symbol der bunten Eier zu freuen: Die Welt ist bunt. Gott sei Dank!

Das ist unsere Nachricht an euch, unsere “Message” und wir hoffen, sie kommt an! Egal ob durch die Zeitung, diesen Artikel, ein bestickertes (oder wie auch immer man das nennen mag) Ei oder auf einem anderen Weg. Wir freuen uns auf jeden Fall über jede Nachricht, die auch wir zurück von euch bekommen und bedanken uns an dieser Stelle bei Moni für das Interview! Bleibt bunt 🙂

 


Das war der Dekanatsjugendkonvent 2014

Letztes Wochenende war es wieder so weit – vom 21.-23. März fand wieder einmal der Konvent statt.

Alle hatten wie immer eine Menge Spaß und haben viel gelacht, aber wir hatten auch wieder einen Thementeil in unsere Wochenende eingebaut. Dieses Jahr hatten wir das Thema: „Gott sei Dank – die Welt ist Bunt!“

Wir hatten den Referenten Matthias Heilmann zu uns eingeladen, der uns sehr viele interessante Dinge zu den Themen „Rassismus“, „Rassenfeindlichkeit“ und „Nationalsozialismus“ erklärte und uns auch durch ein Spiel zeigte, dass wir z.B. einen Menschen mit anderer Nationalität nicht einfach links liegen lassen sollen, nur weil er vielleicht nicht unsere Sprache spricht, sondern dass wir auf ihn zugehen sollen und ihn Willkommen heißen.

An diesem Wochenende haben wir aber auch unsere jährlichen Neuwahlen gehabt. Es wurde ein neuer Leitender Kreis (LK), eine neue Kammer und neue Delegierte zur Kirchen-Kreis-Konferenz (KKK) und dem Landesjugendkonvent (LJKo) gewählt. Dieses Jahr neu, war die Wahl für zwei Delegierte zum Bonnhöfer-Treffen im Jahr 2015 neu, dort werden wir vertreten von Henry Stockfleet und Leon Pfeifer. Nächstes Jahr werden noch zwei weitere Delegierte gewählt.

Auch wurde ein neues Thema für nächstes Jahr gewählt. Wir, also der Konvent, stimmte für das Thema: „Sucht – hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht“. Wir freuen uns schon, uns mit dem Thema zu beschäftigen und es euch nächstes Jahr präsentieren zu dürfen!

Die Neuwahlen waren wie jedes Jahr super spannend.

Im neuen LK sind jetzt für ein Jahr: Vivian Subtil, Anke Müller, Pauline Becker, Sonya Höhne und Sabine Wendler.

In der KKK begrüßen wir Marlen Palm, Kollin Freise, Ute Fricke und Katharina Pantring.

Auch wird uns Ute Fricke auch dieses Jahr wieder im Landesjugendkonvent vertreten!

Unsere neue Kammer wird gebildet von Christof Pechthold, Jennifer Balke, Christian Reinschmidt und Yvi Schüller.

Wir der LK freuen uns über die vielen neuen Gesichter, die wir in den unterschiedlichen Gremien begrüßen zu dürfen!

Es war wieder ein super Wochenende mit euch und wir freuen und auf das nächste Jahr!


Das war der Dekanatsjugendkonvent 2014 in Bildern

Die letzten drei Tage hat sich die Vollversammlung des Dekanats mit dem Thema “Die Welt ist bunt – Gott sein Dank” auseinandergesetzt, in Workshops, mit einem Referenten und vielen interessanten Gesprächen. Hier sind jetzt schon einmal die Bilder der Tage in Michelrieth, einen ausführlichen Bericht gibt’s die Tage!

– Tobi für den (ehemaligen) LK


Das war der EJ-Jahresabschluss 2013

Der EJ-Jahresabschluss 2013. Viel rubbeldiekatz, big fat pony und DESTROY. Vor allem aber eine ganze Menge nette Menschen, die zusammen kamen, Spaß hatten und sich bei leckerem Essen austauschen und über Bilder aus dem letzten Jahr lachen konnten. Ein gelungener Jahresabschluss mit einigen gelungenen Fotos, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Wir, der LK, wünschen euch an dieser Stelle nur noch eines: ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr, auf dass es genauso spannend wird, wie das diesrige!

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EJ Jahresabschluss 2013

Die Evangelische Jugend sagt DIR danke und veranstaltet den Alljährlichen EJ Jahresabschluss.

Alle EJ-ler/EJ-lerinnen & Friends ab 14 Jahren sind herzlich eingeladen, mit uns und vielen weiteren Leuten den Abschluss des Jahres 2013 zu feiern.

Und das Beste: Du lernst neue Leute kennen und siehst alt bekannte wieder!

Für Essen, Getränke und Knabbereien ist wie immer gesorgt.

Los geht’s am Samstag den 14. Dezember ab 18:00 Uhr. Wer will kann übernachten und am nächsten Tag einen Gottesdienst mit uns genießen.

Der EJ Jahresabschluss findet im Gemeindehaus St. Jakobus-Platz 1, 63741 Aschaffenburg statt.

Hier zur Google Maps Karte!

 

Nähere Infos und die Anmeldung wie immer auf unserem Flyer.

 

Wir freuen uns auf euch!

Euer L(eitender) K(reis)

Kollin Freise  (Vorsitzender), Anke Müller (2. Vorsitzende),Vivian Subtil, Tobias Hage, Florian Sachs

 


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