KABUM-Festival – großartig war’s!

Einladung zu KABUM-Festival mit Notbook-Ansicht des Zoom-Meetings
Einladung zu KABUM-Festival mit Notbook-Ansicht des Zoom-Meetings

KABUM-Festival: Action trotz(t) Virus

In diesem Jahr ist alles anders. Die dekanatsweite Freizeit für Konfirmierte – KABUM – musste das erste Mal ausfallen. Die Konfirmierten am bayerischen Untermain (=KABUM) ließen sich davon nicht unterkriegen. Wenn wir nicht physisch zusammen kommen können, tun wir das eben virtuell! Kurzentschlossen wurde KABUM-Festival als Ersatz geplant.
Trotz bestem Wetter kamen etwa 60 junge Menschen samstags in einer Zoom-Konferenz zusammen. Es war ungewohnt, sich in dieser Umgebung zu begegnen. Schnell wurde aber klar, dass man auch so ordentlich Spaß haben kann. Gemeinsam spielen, quatschen, lachen und Neues erleben funktionierte ausgezeichnet! Es gab Kennenlernspiele in kleinen Gruppen, man übte sich im Knacken von Escape-Rooms, bestieg den Hofstettener Kirchturm, kochte gemeinsam zu Abend, baute Rutschen in Minecraft, spielte Activity und riet dabei Begriffe die gemalt, pantomimisch vorgespielt oder erklärt wurden. Vieles passierte, nur Langeweile kam nicht auf. Sogar für den geordneten Toilettenbesuch war mit einem entsprechenden Zoom-Raum gesorgt.
Schnell wurde es 21 Uhr und ein gemeinsamer Gottesdienst fand statt. Einige hatten sich mittlerweile physisch in ihrem Gemeindehaus getroffen und feierten dort gemeinsam mit Kamera und Übertragung auf dem Projektor. Lieder, aufgenommen von der EJ-Band, wurden eingespielt, die verschiedenen Akteure leisteten ihren Beitrag an ihren jeweiligen Orten. So kam der kurzweilige, bewegende und tiefgehende geistlicher Impuls auch wirklich bei jedem an und ging ordentlich unter die Haut.
Anschließend ging es etwas ruhiger weiter mit Spieleangeboten, Geschichten, einer Nachtwanderung (virtuell oder einzeln real – wie man wollte, denn Zoom funkioniert auch über das Telefon oder das mobile Smartphone). Um 12 Uhr beendete der Tagesabschluss den offiziellen Teil. Das hinderte viele natürlich nicht, bis 3.30 Uhr weiterzumachen und KABUM-Festival in die Nacht zu tragen.
Auch wenn wir alle hoffen, KABUM nie wieder virtuell stattfinden lassen zu müssen, war es doch eine spannende und gute Erfahrung für alle. Die kircheneigenen Server, über die das Treffen lief, sorgten für die notwendige Sicherheit. Niemand hätte gedacht, dass es so interessant sein kann, sich virtuell zu begegnen.

Martin Klein

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