Arbeitsbericht der Delegierten in die DJKa 2011/2012

Die Kammer ist dem Konvent zwar weder berichts- noch rechenschaftsplichtig. Dennoch geben die von der VV in die Kammer Delegierten einen Arbeitsbericht am Konvent. Dieser dient der Information, weswegen er hier auf der Homepage zu finden ist. Viel Spaß beim Lesen:

 

Die Dekanatsjugendkammer setzte sich dieses Jahr aus dem geschäftsführenden Dekanatsjugendreferent Martin Klein, Fredy Ullmann aus dem DA (Dekanatsausschuss), der neuen Dekanatsjugendpfarrerin Heike Herzog, dem Delegierten des CVJM Ralph Kaufmann, sowie sechs Vertreter des Dekanatsjugendkonvents, die da wären: Joachim Bergmann, der auch den 1.Vorsitz übernahm, Jan Rissmann, der stellvertretende Vorsitzende, sowie Franziska Kress, Pascale Rasch, Annika Jäkel und Timo Stengler, zusammen.

 

Die DJKa traf sich zu sechs Sitzungen, die je ca. 3-4 Stunden dauerten und einer Klausurtagung im Oktober. Neu ist, dass die Sitzungen in unterschiedlichen Kirchengemeinden des Dekanats stattfanden, um einen näheren Einblick in die Jugendarbeit vor Ort zu erhalten und präsenter zu sein.

Eine positive Resonanz von Gemeinden und den Kammermitgliedern bestärken, diese neue Methode fortzuführen.

 

Der Dekanatsjugendreferent Boris Hollitzer wurde verabschiedet, Martin Klein bekam die Geschäftsführung übertragen und eine Stellenbeschreibung für einen dritten DJRef mit Schwerpunkt offene Jugendarbeit wurde unter Einbezug des JUZ-Parlament in die Wege geleitet. Auf eine positive Rückmeldung wird noch gewartet, es muss sich also weiterhin darum gekümmert werden.

 

Neben Pfarrerin Martina Haas aus der Gemeinde Hofstetten, beauftragte die DJKa DJRef Sebastian Heilmann als Vertrauensperson für das Thema sexuellen Missbrauch. Damit ist der Dekanat Aschaffenburg aus Sicht der Kammer der Problematik gut gerecht geworden, da eine Verteilung des Amts auf zwei Schultern Missbrauch ausschließt und zwei Beauftragte die Aufgabe besser bewältigen können.

 

Des Weiteren stellte DJRef Sebastian Heilmann der Kammer ein neues Mitarbeiterbildungskonzept vor, was seit Herbst auch schon umgesetzt wird. Eine Neukonzeptionierung der Mitarbeiterbildung war nötig und wurde von DJRef Sebastian Heilmann in den Augen der Mitglieder der DJKa realitätsnah, passend und sehr geschickt und umsichtig bearbeitet.

Auch nahm sich die DJKa der Kampagne „Aufbruch für Gerechtigkeit“ der Evangelischen Jugend Bayerns an und rief Jugendliche des Dekanats zur Beteiligung mit Aktionen auf.

Leider erhielt der AK der DJKa nur sehr wenig Resonanz, und so ist es wohl kaum möglich die Kampagne, die die DJKa für wichtig und nötig (siehe Absatz über Kinderarmut in Aschaffenburg!) hält, im Dekanat Aschaffenburg umzusetzen, da Mitarbeiter fehlen, was sehr bedauernswert ist.

Auch war die Eröffnungsveranstaltung in Nürnberg, bei der einige Mitglieder der DJKa teilnahmen wenig inspirierend, da kaum neue Ideen vermittelt wurden.

Außerdem hat die DJKa neue Freizeitkriterien, d.h. einen Leitfaden für ehrenamtlich geleiteten Freizeiten  verabschiedet, die festlegt, wer sich welcher Aufgabe annehmen soll und wie die Zusammenarbeit mit den Hauptamtlichen ablaufen sollte.

Die DJKa hat im Geschäftsjahr 2011/2012 die eigen Geschäftsordnung überarbeitet und an die aktuelle Situation angepasst.

 

Den Arbeitsbericht von DJRef Sebastian Heilmann wurde von der Kammer entgegengenommen, dahingegen liegt kein Arbeitsbericht von Boris Hollitzer vor, da dieser schon umgezogen war. Trotzdem hätte sich die DJKa einen zugesendeten Bericht sehr begrüßt, der leider nie kam.

 

Es ist angedacht, eine Kooperationsvereinbarung zwischen der EJ und dem JuZ zu erstellen, dazu gibt es schon einige Ideen, die aber noch weiter verfolgt, ausgearbeitet und festgeschrieben werden müssen.

Ein weiteres Thema, bei dem auch eine enge Verbindung zu der Kampagne für Gerechtigkeit besteht, ist Kinderarmut in der eigentlich sehr wohlhabenden Stadt Aschaffenburg. Es wurde berichtet, dass ca. 22% der Kinder in Aschaffenburg von Armut betroffen sind. Dies ist eine höchst alarmierende und erschreckende Anzahl und die DJKa ist der Meinung, dass sich die EJ zum einem dazu unbedingt positionieren sollte und zum anderen selbst aktiv zu werden, diese unhaltbaren Zustände zu mildern. Die finanziellen Mittel hierzu stünden zur Verfügung, doch wäre Voraussetzung für ein Projekt, genügend tatkräftige ehrenamtliche Mitarbeiter zu finden, die ein Projekt starten!

Außerdem schlägt die DJKa vor und rät dringend dazu, das Thema Kinderarmut am nächsten Dekanatsjugendkonvent zu bearbeiten.

 

zusammengefasst von Annika Jäkel.
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